Essig ist ein sauer schmeckendes Würz- und Konservierungsmittel, das durch Fermentation alkoholhaltiger Flüssigkeiten mit Säurebakterien hergestellt wird.

Die Aufbereitung zählt zu den ältesten Lebensmittelherstellungsverfahren der Menschheit. In Deutschland darf Speiseessig nach der Verordnung über den Verkehr mit Essig und Essigessenz von 1972 zwischen 5 % und 15,5 % Säure enthalten; Essig aus dem Handel hat meistens eine Säurekonzentration von 5 % bis 6 %. Auch mit Wasser verdünnte Essigsäure oder Essigessenz wird oft als Essig bezeichnet, muss jedoch als solche deklariert werden. Er enthält nur geringe Mengen an Alkohol. Eisessig ist hochkonzentrierte Säure (99 bis 100 %), die nur noch wenig oder kein Wasser enthält.

Essige unterscheidet man zum einen nach den Herstellungsarten, zum anderen nach den dabei genutzten Grundstoffen. Hinsichtlich der Herstellung wird grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Herstellungsarten unterschieden. Zum einen kann er auf dem Wege der Gärung unter Nutzung von Bakterien hergestellt werden, zum anderen durch Verdünnung von Essenzen. Essig-Essenz zeichnet sich durch einen Säuregehalt von 25 % aus und wird auf der Basis von Essig-Säure hergestellt (Säureessig), die entweder natürlich durch die Verarbeitung von Holzabfällen (Holzessig), insbesondere Buchen-Holz, oder aber synthetisch gewonnen wird. Industrieessige sind synthetisch hergestellte Essige.

Warenkorb anzeigen „Ölmühle Solling Condimento Bianco bio“ wurde deinem Warenkorb hinzugefügt.

Zeige 1–10 von 80 Ergebnissen