Schneidebretter – Ein Schneidebrett ist eine Unterlage zum Schneiden von Lebensmitteln. Es dient dazu, dass beim Schneiden weder der Tisch beschädigt noch das Messer stumpf wird.

Schneidebretter werden in verschiedenen Abmessungen gefertigt: kleine Bretter zum Belegen von einzelnen Brotscheiben, ca. 15×21 cm („Brotbrett“, „Frühstücksbrett“), bis hin zu Brettern, auf denen große Fleischstücke Platz finden, ca. 50×60 cm. Einige Bretter werden mit einer umlaufenden „Saftrille“ versehen, die das Abfließen von Flüssigkeiten vom Brett verhindern sollen.

Manche Schneidebretter sind mit Fußleisten versehen, bzw. so dick, das die Arbeitshand einen freien Abstand zur Tischoberfläche hat, was das Arbeiten erleichtert und das Abschieben von Schnittgut auf z. B. einen Teller vereinfacht. Auch sind auf derartigen Brettern Hackarbeiten möglich. Ein Schneidebrett auf „Füßen“ auf dem Boden stehend, wird „Hackstock“ genannt und ist im Fleischerhandwerk üblich.

Schneidebretter sind meist aus Kunststoff oder Holz. Auch Glas und Keramik kommen zum Einsatz. Glas und Keramik sehen dekorativ aus und sind leicht zu reinigen (Geschirrspülmaschine). Der entscheidende Nachteil ist, dass das harte Material ein scharfes Messer bereits beim ersten Schnitt abstumpft und für gutes Arbeiten unbrauchbar macht. Derartige Bretter eignen sich aber sehr gut zum Anrichten und Darbieten.

Für platzsparendes Aufbewahren werden falt- und rollbare Matten aus Kunststoff angeboten, die den Namen „Brett“ aber nicht mehr verdienen (ihr Ursprung stammt aus dem graphischen Gewerbe).

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