Hülsenfrüchte – Die Hülsenfrucht ist eine Streufrucht, die nur aus einem Fruchtblatt besteht und sich bei der Reife sowohl an der Bauchnaht als auch an der Rückennaht öffnet.

Im Laufe der Entwicklungsgeschichte haben sich innerhalb der Hülsenfrüchtler mehrfach aus Hülsen Schließfrüchte entwickelt, wie etwa bei der Tamarinde, der Frucht des Tamarindenbaums (Tamarindus indica), oder beim Klee (Trifolium).

Die Hülse sieht der Schote ähnlich, ist aber durch das Fehlen einer Scheidewand im Inneren leicht von dieser zu unterscheiden. Standardsprachlich werden die Hülsen von Bohnen, Erbsen und weiteren Hülsenfrüchtlern entgegen der botanischen Klassifikation als „Schoten“ bezeichnet.

Aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes und wegen möglicher großer Erträge auf kleinen Flächen sind Früchte und Samen der Hülsenfrüchte weltweit ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. Insbesondere bei fleischarmer, vegetarischer und veganer Kost sind sie praktisch unverzichtbar.

Aufgrund ihres, durch die komplexen Kohlenhydrate niedrigen glykämischen Indexes, können Hülsenfrüchte einen Beitrag zur Prävention des Diabetes mellitus bieten.

Der Genuss von Hülsenfrüchten steht im Ruf, Blähungen zu erzeugen

Zeige 1–10 von 22 Ergebnissen