Mehl- und Backmischungen – Als Mehl wird in erster Linie das Pulver bezeichnet, das beim feinen Mahlen von Getreidekörnern entsteht. Mehl wird aus den Getreidesorten Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer, Gerste, Hirse, Mais und Reis gewonnen. Eigenbackfähig – also zur Herstellung von Brot geeignet – sind jedoch nur die Mehle aus Weizen, Dinkel, Emmer und Roggen (Brotgetreide). Dieser Artikel beschreibt vor allem Mehle aus Weizen und Roggen.

Außer Getreide können auch Pseudogetreidearten (wie Buchweizen oder Quinoa) und verschiedene andere Samen zu Mehl verarbeitet werden, ferner beispielsweise Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Kichererbsen). Kartoffelstärke wird auch als „Kartoffelmehl“ bezeichnet, entsteht aber nicht durch einen Mahlvorgang. Maniokmehl wird durch Einweichen der zerriebenen Knollen, Auspressen der Masse und anschließendes Trocknen hergestellt

Eine Backmischung ist ein pulverförmiges Gemisch von Zutaten für einen Teig. Backmischungen gibt es für viele Arten von Backwaren, am häufigsten jedoch für Kuchen und Brot. Als Convenience Food sollen Backmischungen beim Backen Zeit sparen und für konsistente Qualität sorgen.

Bestandteile praktisch jeder Backmischung sind Mehl, Salz und Triebmittel. Dazu kommen abhängig vom Rezept Zucker und andere Zutaten. Backmischungen sind trocken und bei Zimmertemperatur unter Luftabschluss lange haltbar. Dementsprechend müssen diesen Backmischungen die zum Rezept gehörigen Flüssigkeiten (Wasser oder Milch), Fette (zum Beispiel Butter) und Eier noch hinzugefügt werden.

Als industriell gefertigtes Produkt der Lebensmittelindustrie für Konsumenten werden Backmischungen als portionierte und verpackte Markenprodukte seit Mitte des 20. Jahrhunderts angeboten. Daneben existieren auch gewerbliche Backmischungen als Vorprodukte für Bäcker.

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