Würzmischungen, auch Streuwürzen

Würzmischungen, auch Streuwürzen, sind nach dem Deutschen Lebensmittelbuch „feste oder flüssige Erzeugnisse, die überwiegend aus Geschmacksverstärkern, Speisesalz, verkehrsüblichen Zuckerarten oder anderen Trägerstoffen bestehen“. Diese Industrieerzeugnisse können zusätzlich Würzen, Hefe, Gemüse, Pilze, Gewürze, Kräuter sowie Extrakte aus diesen Produkten enthalten. Mit Streuwürzen werden streufähige Würzmischungen bezeichnet.

Würzmischungen und Streuwürzen werden im Handel entweder nach ihrer Art, z. B. Curry-Würzer, oder nach ihrem Verwendungszweck bezeichnet, z. B. Grillwürzer,Würzmischung für Spaghetti. Beispiele für bekannte Handelsmarken sind Aromat, Fondor, Mirador oder Vegeta.

Die kreolische Küche ist für ihre Jerk-Würzmischungen bekannt.

Gewürzzubereitungen oder Gewürzpräparate sind nach dem Deutschen Lebensmittelbuch Mischungen von Gewürzen, auch Gewürzaromen, mit weiteren geschmacksgebenden Zutaten, wie Salz, Zucker und technologisch notwendigen Stoffen. Sie enthalten mindestens 60 % Gewürze, nach der Definition des Lebensmittelbuchs also geschmacksgebene Pflanzenteile. Gewürzzubereitungen gehören zu den würzenden Zutaten.

Bezeichnet werden Gewürzzubereitungen nach der Zusammensetzung, beispielsweise „Zwiebel-Pfeffer-Gewürzzubereitung“, oder nach ihrem Verwendungszweck, wie „Gewürzzubereitung für Brathähnchen“. Als Gewürzpräparate werden sie bezeichnet, wenn sie zur Abgabe an Weiterverarbeiter bestimmt sind, so als „Gewürzpräparat für Fleischwurst“.

Abzugrenzen sind sie von Gewürzmischungen, die ausschließlich aus Gewürzen bestehen.

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