Speiseöle – Speisefett und Speiseöl sind für die menschliche Ernährung geeignete Produkte mit neutralem bis arteigenen Geruch und Geschmack, die aus den Samen und Früchten von Pflanzen sowie aus dem Fettgewebe von Schlachttieren, Schlachtgeflügelund Meerestieren hergestellt werden. Sie werden als wasserunlösliche Verbindungen von Fettsäuren und Glycerin definiert. Bei Fetten und Ölen aus einem einzigen Rohstoff werden diese nach ihm benannt z. B. Kokosfett, Erdnussöl und Rindertalg.

Speiseöle sind bei einer Temperatur von 20 °C flüssig, im Allgemeinen klar und oft von gelblicher oder grünlicher Farbe. Sie enthalten kaum Cholesterin, daneben weisen sie einen deutlichen, artspezifischen Saat- oder Fruchtgeschmack auf.

Speisefette sind bei einer Temperatur von 20 °C fest oder halbfest und enthalten einen hohen Anteil an Cholesterin. Sie bestehen überwiegend aus den Triglyceriden von Fettsäuren und sind fast wasserfrei. Daneben können geringe Mengen anderer Stoffe wie Phosphate, Wachse, andere Acylglycerine und freie Fettsäuren enthalten sein.

  • Pflanzliche Speisefette werden als Speisefett oder Pflanzenfett bezeichnet. Je nach Verwendungszweck kombiniert man das Wort Fett mit dessen Bezeichnung z. B. Kochfett, Bratfett, Frittierfett oder Backfett. Wichtige Speisefette sind Kakaobutter, Kokosfett, Palmkernfett und Palmöl. Einige Quellen rechnen auch Margarine und ihre Varianten zu den Speisefetten.
  • Pflanzliche Speiseöle werden als Speiseöl, Pflanzenöl, Tafelöl, Salatöl oder Frittieröl bezeichnet.

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