Trockenfrüchte und Nüsse – Trockenobst (auch Trockenfrucht oder Dörrobst) ist gedörrtes Obst mit einer Restfeuchtigkeit von etwa 20 %. Daneben bezeichnet Dörrobst spezielle Sorten einer obstliefernden Pflanze, die sich ausdrücklich für die Herstellung von Trockenobst eignen. Die im Handel erhältlichen Mischungen von Dörrobst werden als Mischobst oder Backobst bezeichnet. Ein ähnliches Produkt sind Früchtewürfel, bei denen das Obst mit Zucker eingekocht wird.

Ursprünglich stammt das Trockenobst aus dem Nahen Osten, speziell aus dem Irak, Iran und Syrien sowie dem Südwesten der Türkei. Das Trocknen von Obst war die erste Konservierung von Lebensmitteln. Trauben, Datteln oder auch Feigen fielen von den Reben oder Bäumen und wurden durch die Hitze der Sonne getrocknet.

Einer der ersten kultivierten Bäume war die Dattelpalme. Vor mehr als 5000 Jahren wurde sie in Mesopotamien angebaut. Die Dattelpalme wurde damals besonders aufgrund ihrer Produktivität geschätzt, denn auf ein Jahr hochgerechnet bringt dieser Baum über 60 Jahre oder länger im Schnitt 50 kg Datteln hervor. Die Bewohner Mesopotamiens trockneten die Datteln und verwendeten sie als Süßigkeiten. Sie wurden außerdem als Beilage für Fleischgerichte verwendet.

Nuss steht für:

  • Nussfrucht, eine Frucht mit harter Schale
  • den auswechselbaren Kopf eines Werkzeugs, siehe Steckschlüssel
  • Nuss (Waffentechnik), eine Halterung von Pfeil und Sehne der Armbrust
  • Nuss (Fleisch), ein hochwertiges Stück der Keule
  • in der Jägersprache manche weiblichen Geschlechtsteile

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